Aktueller Sachstand zum Skatepark


Neuer Skatepark für Alle in Büren

Längst ist Skaten mehr als ein Trend-Sport – Skaten ist zu einer Lebensphilosophie geworden. Diese hat neben der sportlichen Betätigung auf vier Rollen auch einen eigenen Kleidungsstil, eine Musikrichtung und sogar eine Zugehörigkeitsidentität entwickelt. Ab 2020 wird Skaten sogar zur olympischen Disziplin erhoben. Diesem frischen und jugendlichen Selbstverständnis kommt die Stadt Büren entgegen und baut einen neuen Skatepark in den Almeauen. Das Besondere an dieser Anlage ist ihre Multifunktionalität, d.h. sie ist auch für andere Freizeitsportler wie BMX-Radfahrer, Inlineskater und sogar bewegungshungrige Rollstuhlfahrer gleichermaßen attraktiv. Die Planer haben an alle gedacht: Von Grundschülern und Schülerinnen bis zu sportlichen Best-Agern wird jede Altersgruppe dort anzutreffen sein.

Dieser Skatepark in Büren liegt wie ein Fluss in der Landschaft in Sichtweite der Alme und ermöglicht den Nutzern einen „guten Flow“ (flüssiges Fahren). Auf diese wunderbare Parallele zu Bürens Flusslandschaft wies der Bauausschuss der Stadt Büren während der Beratungen hin. Die Lage in den Almeauen wurde bewusst in der Nähe öffentlicher Wege gewählt, um eine soziale Kontrolle zu gewährleisten. Der Skatepark mit seinen flachen Pisten ist von überall her sehr gut einsehbar. Weiterhin ist die Verbindung zur Kernstadt eine der Förderbedingungen aus dem Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW. Der Stadtrat Büren hat fraktionsübergreifend beschlossen, dass der Skatepark in dieser Konstellation weiter voran gebracht werden soll.

Im Rahmen von drei Workshops im Treff 34 wurden Bürener Kinder und Jugendliche zu Ihren Wünschen an den Skatepark befragt. Ein Großteil der hieraus resultierenden Anregungen konnte in die Planung mit aufgenommen werden und wird entsprechend umgesetzt. So wurden z.B. die Treppen verbreitert und auch die Aspekte der Barrierefreiheit und Inklusion weiter verstärkt. Auch während der Baumaßnahme sollen die zukünftigen Nutzer weiterhin beteiligt werden und erhalten Einblicke in die einzelnen Abschnitte des Baufortschrittes im Rahmen von gemeinsamen Ortsterminen. Erste Reaktionen zeigen, dass die Bereitschaft der Kinder und Jugendlichen zur aktiven Mitarbeit groß ist. Auch die Anwohner wurden im Rahmen einer Anwohnersprechstunde in den Planungsprozess mit einbezogen und haben ihre Sichtweise und Anregungen eingebracht.


Die Skizze des Architekturbüros zeigt, wie der Skatepark in Büren sich fließend in das Stadtbild einfügt.

Der Bau des Skateparks wird von dem erfahrenen Landschaftsarchitekten Ralf Maier durchgeführt. Dieses europaweit bekannte Architekturbüro hat bereits eine ganze Reihe Skateparks realisiert, die sich schon seit Längerem bewährt haben. Zu den sehr nützlichen Erfahrungen gehört die Verwendung von geräuschreduzierendem Beton für die Fahrpisten. Die Formen werden direkt vor Ort aus modernstem Material gegossen und schonen die Anwohner.

Der Bauantrag für den Skatepark ist gestellt und wird an zuständiger Stelle geprüft. Im Rahmen dieses Vorgangs werden alle gesetzlichen Bestimmungen geprüft einschließlich Schall- und Emissionsschutz. Denkmalschutzrechtliche Aspekte im Hinblick auf die Nähe zu Bürens Barocker Kulisse werden ebenso durchgespielt wie die Sicherheitsvorgaben zu Sport- und Spielstätten. Dadurch wird der Skatepark auch interessant für Schulen. Sportlehrer haben bereits angekündigt, Skaten in den Unterricht zu integrieren und auch AGs auf dieser Anlage anbieten zu wollen.

Voraussichtlicher Baubeginn ist Oktober 2019. Die Fertigstellung mit feierlicher Eröffnung ist für das Frühjahr 2020 geplant. Die Stadt Büren freut sich auf eine neue Attraktion auf dem Stadtgebiet.


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